Im IT-Arbeitsmarkt entscheidet nicht Geld, sondern Glaubwürdigkeit. Die Software-Engineers, DevOps-Spezialisten und Data-Scientists, die Ihr braucht, haben drei oder vier Angebote auf dem Tisch – und wählen das Unternehmen, das authentisch wirkt. Stockfotos mit lachenden Hipstern und HR-Floskeln über „flachen Hierarchien" sind in diesem Markt das Gegenteil von attraktiv. Ein gutes Recruiting-Video macht den Unterschied – wenn es im richtigen Tonfall produziert ist.
Tech-Talente wissen, was sie wollen. Sie suchen technische Herausforderung, Tech-Stack-Klarheit, Engineering-Kultur, Autonomie, klare Karrierepfade. Sie suchen nicht Obstkörbe, Kicker-Tische oder „Wir sind eine große Familie"-Botschaften. Ein Recruiting-Video, das mit diesen Klischees arbeitet, signalisiert: Hier wurde nicht aus Engineer-Sicht gedacht. Diese Signale sind sofort lesbar – und sie kosten Bewerbungen.
Was wirkt: Engineers, die in eigener Sprache über das Tech-Stack reden. CTOs, die konkret werden – welche Technologien werden eingesetzt, welche Probleme werden gelöst, welche Architektur-Entscheidungen werden zurzeit diskutiert. Einblicke in echte Code-Reviews, Sprint-Plannings, Pair-Programming. Ehrliche Einschätzungen, was am Job schwierig ist – das wirkt glaubwürdiger als jede Aufzählung von Benefits.
Engineering-Kultur in Bildern – kein Hochglanz-Recruiting.
In der Praxis bewähren sich drei Formate, die wir oft kombinieren:
Engineer-Talking-Heads (60 bis 90 Sekunden): Drei bis fünf aktuelle Engineers, schnell geschnitten, jeder eine kurze Aussage. Ideal für LinkedIn-Ads und erste Aufmerksamkeit.
Office-Documentary (2 bis 4 Minuten): Längerer Film mit B-Roll aus echten Engineering-Räumen, Code-Reviews, Whiteboard-Sessions, Stand-Ups. Ideal für die Karriere-Seite.
CTO-Statement (90 bis 120 Sekunden): Tech-Lead spricht über Architektur, Roadmap, technische Vision. Funktioniert hervorragend für Senior-Positionen, weil Senior-Engineers spezifisch nach technischer Führung suchen.
Embedded-Hardware-Hersteller. Recruiting-Film mit konkretem Tech-Stack.
Ein Drehtag in einem Tech-Office hat Eigenheiten: Engineers haben Deep-Work-Zeiten, in denen Kamera-Equipment und Lichtaufbau stört. Bildschirme zeigen häufig Code, der vertraulich ist. Slack-Notifications und persönliche Daten dürfen nicht ins Bild. Wir kommen mit kleiner Crew, arbeiten in Slots, koordinieren mit dem Eng-Lead, welche Zeiten produktiv sind.
Bildschirminhalte abgleichen wir vorab: Wir bereiten typischerweise einen „Recruiting-Demo-Branch" vor, der visuell wie echtes Coding aussieht, aber keinen vertraulichen Code zeigt. Das gleiche gilt für Whiteboards – wir putzen sie ab und füllen sie mit nicht-vertraulichen Architektur-Skizzen.
Im IT-Bereich kippt Hochglanz-Optik schnell ins Künstliche. Wir setzen deshalb auf eine ruhige, fast dokumentarische Bildsprache: kein dramatisches Licht, keine inszenierten Drohnen-Flüge über das Gebäude, keine Schauspieler, die Engineers spielen. Stattdessen echte Mitarbeiter, echte Räume, echte Gespräche. Das wirkt – weil es das Gegenteil von dem ist, was Engineers in Stock-Recruiting-Videos überall sehen.
Authentische Mitarbeiter-Stimmen, schnelles Pacing, klare Aussagen.
Wie überzeugen wir Engineers, im Video aufzutreten?
Wir sprechen mit dem Eng-Lead, der zwei oder drei Engineers anspricht, die Lust haben. Häufig sind das Personen, die ohnehin gerne öffentlich sichtbar sind (Konferenz-Speaker, Open-Source-Maintainer, Tech-Blog-Autoren). Wir interviewen entspannt und schneiden später nur das Stärkste.
Was passiert mit dem Video, wenn der Engineer das Unternehmen verlässt?
Schwierige Frage – wir empfehlen, mehrere Engineers im Video zu zeigen, damit ein einzelner Wechsel das Material nicht entwertet. Plus: Wir liefern Schnittfassungen mit weniger Personen-Fokus als Backup.
Wie zeigen wir Code, ohne IP zu gefährden?
Wir filmen vorbereitete „Demo-Branches" oder Open-Source-Code, der visuell wie produktives Coding wirkt. Echte Production-Codebases werden nie sichtbar.
Wo wird das Video eingesetzt?
Karriere-Seite, LinkedIn-Stellenanzeigen, Kununu-Profil, GitHub-README (für sehr Tech-affine Unternehmen), Bewerbungsmail-Anhänge. Die Mediaplanung läuft typischerweise Hand in Hand mit der HR-Abteilung.
Wie lang dauert die Produktion?
Vom Briefing bis zur Auslieferung 5 bis 8 Wochen. Drehtag typischerweise 6 bis 8 Stunden im Office, Postproduktion 3 bis 4 Wochen mit Korrekturschleifen.
Tech-Produktvideo. Engineers wollen sehen, was sie bauen.
Wir haben Recruiting-Videos für SaaS-Unternehmen, FinTechs, MedTech-Startups und etablierte Software-Häuser produziert – jeweils im Tonfall, der zum Tech-Stack und zur Engineering-Kultur passt. Erstes Konzeptgespräch ist kostenfrei. Schreib uns, welche Rollen Ihr besetzen müsst und wie Eure Engineering-Kultur tickt – wir entwickeln ein Format, das im IT-Markt zieht.