Medizin & Pharma

Medizinische Kommunikation lebt vom Vertrauen. Patient*innen entscheiden sich für eine Praxis, Apotheke oder Klinik nicht anhand von Preislisten, sondern aufgrund eines Gefühls: Hier bin ich gut aufgehoben. Genau dieses Gefühl kann ein gutes Video in 60 bis 120 Sekunden transportieren – und das unter den besonderen Anforderungen des Gesundheitswesens.

84 % der Patient*innen informieren sich vor einem Arzttermin online. Apotheken-Kund*innen besuchen ihre Stamm-Apotheke im Schnitt 11-mal pro Jahr – eine Frequenz, die kaum eine andere Branche hat. Video-Content, der Leistungen verständlich erklärt und Vertrauen aufbaut, ist hier kein "Nice-to-have", sondern ein echter Wettbewerbshebel.

Was Arztpraxen, Apotheken und Kliniken von Bewegtbild erwarten dürfen

  1. HWG-Konformität ab dem ersten Entwurf: Das Heilmittelwerbegesetz schränkt ein, was Du zeigen und versprechen darfst – und die Grenzen sind anders als in normaler Werbung. Wir kennen die Fallstricke und produzieren von Anfang an so, dass der Film rechtssicher ist.
  2. Patient*innen-Perspektive statt Werbesprech: Niemand in einem Wartezimmer möchte in der Videosprechstunde mit Superlativen überfahren werden. Die Tonalität ist zurückhaltend, informativ und respektvoll. Genau so produzieren wir.
  3. Komplexe Leistungen verständlich machen: Von der Therapieform über Medikamenteneinnahme bis zum Präventionsprogramm: Viele medizinische Themen sind erklärungsbedürftig. Ein gutes Erklärvideo ersetzt den halben Beipackzettel und senkt gleichzeitig den Rückfrage-Aufwand im Praxisteam.

Welche Video-Formate im Gesundheitswesen wirklich laufen

Ausgewählte Projekte aus der Gesundheitsbranche

Drei Beispiele, wie Bewegtbild für Apotheken und den Gesundheitsbereich aussehen kann – vom Imagefilm bis zur Erklärvideo-Serie:

ApoVid – Imagefilm

Apotheken-Imagefilm mit Fokus auf Menschlichkeit und Kompetenz.

Was feinfilm für Arztpraxen, Apotheken und MVZ anders macht

Apotheken-Protesttag – Erklärvideo

Gesundheitspolitisches Thema verständlich aufbereitet.

So entsteht Dein Video-Projekt

1

Kick-off & Konzept

Zwei bis drei Stunden Workshop in Deinen Räumen oder online. Wir klären Zielgruppe, Kern-Botschaft, HWG-Relevanz und Distribution. Ergebnis: eine klare Video-Idee mit Format und Laufzeit.

2

Vorproduktion

Script, Storyboard, Drehplan. Inhaltliche Prüfung durch Dich oder Dein Team. Wenn nötig: Abstimmung mit Datenschutz-Beauftragten oder berufsrechtlicher Stelle.

3

Drehtag vor Ort

In der Regel ein Drehtag in Deiner Praxis, Apotheke oder Klinik. Wir drehen in Nebenzeiten oder an Schließtagen, damit der Betrieb nicht gestört wird.

4

Postproduktion & Freigabe

Schnitt, Musik, Motion Graphics, Untertitel. Freigabe-Schleife mit Dir, danach Auslieferung in allen benötigten Formaten (Website, Instagram, TikTok, YouTube, Praxis-Monitor).

Apotheken-Protesttag – Variante

Zweite Variante mit anderem Schwerpunkt – dieselbe Serie, andere Botschaft.

Passende Leistungen und Standorte

Je nach Projektziel kommen diese Formate in Frage: Erklärvideos, Imagefilme, Recruitingvideos, barrierefreie Videos oder unser Social Media Videos-Modell für laufende Content-Versorgung.

Wir produzieren bundesweit mit Schwerpunkten in Berlin, München und Frankfurt. Fahrtwege in die Umgebung bis 60 Kilometer sind in der Regel im Basispreis enthalten.

Häufige Fragen aus der Gesundheitsbranche

Was dürfen wir laut HWG in einem Video zeigen und was nicht?

Grob zusammengefasst: Du darfst Dein Team, Deine Räume und das Leistungsspektrum darstellen. Du darfst keine konkreten Heilungsversprechen, keine Vorher-Nachher-Bilder bei ästhetischen Eingriffen und keine reisserischen Werbeformeln verwenden. Die Grenzen klären wir pro Projekt im Kick-off. Bei Unsicherheit ziehen wir eine fachjuristische Einschätzung hinzu.

Dürfen Patient*innen oder Mandant*innen im Video zu sehen sein?

Nur mit schriftlicher Einwilligung. In der Praxis lösen wir es meist anders: Deine Mitarbeitenden übernehmen Patient*innen-Rollen, oder wir arbeiten mit Statist*innen. Das ist rechtssicher und entlastet Dich im Nachgang.

Wie lange dauert ein Dreh in unserer Praxis?

Ein typischer Imagefilm-Drehtag ist zwischen sechs und neun Stunden lang. Wenn Du nicht schließen willst, drehen wir in Randzeiten oder an Schließtagen. Erklärvideos ohne Dreh (reine Animation) brauchen gar keinen Drehtag.

Müssen Medizin-Videos barrierefrei sein?

Seit Juni 2025 greift das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auch für viele Player im Gesundheitswesen – vor allem bei digitalen Angeboten wie Webseiten und Apps. Untertitel sind heute ohnehin Pflichtbestandteil jedes professionellen Videos. Audiodeskription und Gebärdensprache-Einblendung produzieren wir auf Anfrage mit.

Können wir das Video später aktualisieren?

Ja. Wir strukturieren Videos so, dass einzelne Bausteine (Team-Vorstellung, neue Leistung, neuer Standort) nachträglich ausgetauscht werden können, ohne den ganzen Film neu zu produzieren. Das spart Budget und hält den Film länger aktuell.

Verwandte Leistungen und Branchen

Bereit für Dein Medizin-Video-Projekt?

Erzähl uns von Deiner Praxis, Apotheke oder Klinik – wir entwickeln mit Dir ein Video-Konzept, das zu Deinem Team, Deiner Zielgruppe und dem HWG passt. Unverbindlich, ohne Vertragsbindung, ohne überheblichen Agentur-Sprech.

Jetzt unverbindlich beraten lassen